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Geschäftsreise, Frühling

Diese Woche war ich geschäftlich in Spanien, in der Nähe von Madrid (Châteauform El Bosque).

Châteauform La Finca El Bosque
Châteauform La Finca El Bosque

Auch in Spanien fängt der Frühling jetzt erst an, nur wenige Bäume oder Sträucher haben geblüht… aber einige doch…

Spring Bloom, Frühlingsblüte, Alcalá de Henares, City of Cervantes y Don Quijote
Frühlingsblüte, Alcalá de Henares, Stadt von Miguel de Cervantes und Don Quijote

Trotz Arbeit am Tag, kam auch das leibliche Wohl und die Kultur nicht zu kurz. Alcalá de Henares, die Geburtsstadt von Miguel de Cervantes, stand als Abend-Ausflug auf dem Programm.

Alcalá de Henares, City of Cervantes y Don Quijote
Die alte Universität, Alcalá de Henares, Geburtsstadt von Miguel de Cervantes
Alcalá de Henares, City of Cervantes y Don Quijote
Auch Romanhelden können Denkmäler bekomme, so Don Quijote, Alcalá de Henares
Alcalá de Henares, City of Cervantes y Don Quijote
Frühling bei Familie Storch

Frühlingsgefühle… die Störche sorgen für Nachwuchs.

Alcalá de Henares, City of Cervantes y Don Quijote
Störche in Alcalá de Henares, Stadt von Miguel de Cervantes und Don Quijote

 

„Ich möchte in diesem Onlineshop nicht kaufen, er ist zerkratzt“

„Feine Sache, dieses online Einkaufen. Nur haben leider viele Shop-Betreiber eigenartige Vorstellungen von Kunden- und Benutzerfreundlichkeit.“ – Meike Lobo

Zum Orginal-Artikel auf dem Blog von Meike Lobo.

Würden diesen Artikel einige Internet-Shop Betreiber lesen und sich zu Herzen nehmen… die Welt könnte gleich ein wenig besser aussehen. Ich habe mir gerade noch überlegt, in welche Reihenfolge ich die 7 Punkte bringen würde… und mir fällt keine ein, fast jeder so schlimm wie der andere.

(Gefunden bei carta.info)

Zu hohe Vermittlungsgebühren: Wenn aus Plattformen gierige Gatekeeper werden – netzwertig.com

Auf netzwertig.com gab es vor einer guten Woche einen interessanten Artikel:

Zu hohe Vermittlungsgebühren: Wenn aus Plattformen gierige Gatekeeper werden | netzwertig.com.

Wie ich finde beleuchtet der Artikel verschiedene Aspekte recht ausgewogen. Ein  kleiner Kritikpunkt: in diesem und auch in anderen Artikeln wird oft der Eindruck erweckt, die Anbieter (hier Google, Apple, Amazon) würde die Gebühren als Reingewinn einstreichen… was so aber nicht stimmt. Immerhin wird eine gewisse „Infrastruktur“ bereitgestellt, die gepflegt werden muss. Wie groß die ist, wie umfangreich die Leistungen und was dann eine „faire“ Gebühr ist, das ist die eigentliche Diskussion.

Letztlich zeigt es sich auch an diesem Fall (wieder), dass fehlende echte Konkurrenz zu hohen Preisen führt. Es gibt 2 quasi marktbeherrschende Anbieter, momentan Apple und Google (Amazon bedient sich hier „schamlos“ an Android), und die sehen natürlich keinen Grund von den 30% Gebühren runter zu gehen, dazu bedarf es keiner wettbewerbswidrigen Absprache. Um daran etwas zu ändern müsste schon ein dritter Hersteller auf den Markt drängen und so erfolgreich werden, dass er Druck ausüben kann. Microsoft wird das eher nicht sein, da Microsoft mit Freude ebenfalls 30% nehmen wird. FirefoxOS könnte ein Kandidat sein, aber aktuell traue ich dem System eher keinen großen Markterfolg zu. Mal sehen, vielleicht werde ich hier ja positiv überrascht.

Die in der Praxis unangenehme Auswirkung ist hier aber: den Mehrwert erarbeiten viele kleine App-Entwickler, die von ihren Einkünften letztlich kaum leben können, und große Firmen streichen einen netten Anteil ein. Da ist mir das „Freeware“ oder „Open-Source“ Konzept lieber. Auf meinem richtigen PC nutze ich viel freue SW und spende freiwillig an die Entwickler. Je mehr Nutzen ich daraus ziehe, desto mehr bzw. öfter. Und freiwillig fühlt sich immer gut an.

Doppelt Überkreuz: Die GEMA und Creative Commons | iRights.info

Ein Künstler darf also, sobald er einer VG beigetreten ist, nicht mehr selbst über seine eigenen Werke entscheiden. Meiner Ansicht verletzt das das Urheberrecht, in dem dem Künstler ja erst ein umfassendes Recht an einen eigenen Werken als Grundrecht garantiert wird. Das ist pervers, die VG’s in dieser Form haben sich überlebt.

Ich habe sicher nichts prinzipiell gegen kommerzielle Verwertung, das erlaubt es Künstlern ja durchaus auch Geld zu verdienen, was richtig ist. Aber die FORM (die Bürokratie) heute schützt nicht mehr die Künstler, sondern nur noch sich selbst, und das muss sich ändern.

Doppelt Überkreuz: Die GEMA und Creative Commons | iRights.info.

The Sky Is Rising: The Entertainment Industry Is Large & Growing… Not Shrinking | Techdirt

Wie uns die Entertainment-Industrie täglich berichtet, schadet „das Internet“ (also die ganzen Raubkopierer) und bedroht die Existenz der gesamten Industrie. Allgemein bekannt. Richtig? Falsch!

The Sky Is Rising: The Entertainment Industry Is Large & Growing… Not Shrinking | Techdirt.

Entertainment Industrie Revenue Development over recent years

Ganz interessant, oder?

Kommentar: Apples Quartalszahlen – gibt der Erfolg Recht?

Geil geschrieben! Sofort lesen, husch, husch…

via Kommentar: Apples Quartalszahlen – gibt der Erfolg Recht?.

Wichtig ist wirklich: Firmen sind Firmen, keine Religionen. Marken sind Schall und Rauch, technische Geräte sind Mittel zum Zweck. Pickt euch das raus, was am besten zu euch passt. Menschen, die sich auf Technik etwas einbilden und damit hausieren gehen, sind auch die, die in den 80ern mit dem verspoilerten Auto vor der Tankstelle oder Burger King standen. Und ihr gehört doch sicherlich nicht dazu, oder?